Das schreibt die Presse
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Hohenloher Tagblatt 12.10.2016: "Einen Lebenstraum erfüllt"


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Hohenloher Tagblatt 17.09.2016: "Immer wieder etwas Neues"



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Badische Neueste Nachrichten 24.11.2015: "Ein Arbeiter am Pult"



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Blasmusik Oktober 2015: "Die BDB Musikakademie gratuliert Josef Jiskra zum 80. Geburtstag"




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Stadtblatt Crailsheim 08.10.2015: "Spende statt Geschenke"




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Hohenloher Tagblatt 07.10.2015: "Große Freude über eine große Spende"




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Forte September 2015: "Zum 80. Geburtstag von Komponist Josef Jiskra"




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Hohenloher Tagblatt 16.09.2015: "Blasmusik ganz sanft"




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Mucke -Magazin für böhmische und mährische Blasmusik September/Oktober 2015: "Willkommen Mädchen"




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Hohenloher Tagblatt 10.08.2015: "Silberner Horaff an Josef Jiskra"




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Hohenloher Tagblatt 06.08.2015: "Blasmusik böhmisher Art"



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Hohenloher Tagblatt 06.08.2015: "Blasmusik böhmisher Art"




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Haller Tagblatt 04.08.2015: Jiskra: "In der Musik spricht Seele zu Seele"




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Crailsheimer Stadtblatt 25.06.2015: "Benefizkonzert zum 80sten"



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Heilbronner Stimme 16.12.2014: "Tschechischer Gast verzaubert mit seiner Musik"



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Hohenloher Tagblatt 18.07.2013: "Watt'n Klang" mit "70er Band"



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MUCKE - Magazin für böhmische und mährische Blasmusik (Ausgabe November/Dezember 2012)



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Hohenloher Tagblatt: Dienstag 06.03.2012



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Hohenloher Tagblatt: Freitag 04.11.2011




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Hohenloher Tagblatt: Donnerstag 29.09.2011




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calrino.print: Oktober 2010
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eurowinds / Bläsermusik in Europa : September / Oktober 2010

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Hohenloher Tagblatt: September 2010

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Die Blasmusik: September 2010

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Hohenloher Tagblatt: 06. August 2010

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Hohenloher Tagblatt Crailsheim: April 2009
Haller Tagblatt Schwäbisch Hall: April 2009

Josef Jiskra jetzt Ehrendirigent
Crailsheimer Jugendkapelle schneidet mit hervorragendem Erfolg ab
Zu seinem 30. Geburtstag richtete der Musikverein Untgermünkheim das Wertungsspiel des Blasmusik-Kreisverbands Hohenlohe aus.
OLIVER FÄRBER
Untermünkheim. Elf Gruppen waren aus dem Verbandsgebiet sowie dem Landkreis Heilbronn, dem Rhein-Neckar- und dem Ostalbkreis gekommen, unter ihnen die Jugendkapelle der Stadtkapelle Crailsheim. Sie trat in der Stufe 2 mit dem Pflichtstück "Ride the Wind" von Douglas Court und dem Selbstwahlstück "A Sailor´s Adventure" von Kees Vlak an und beeindruckte die Jury zund Zuschauer. Mit 94,5 von 100 erreichbaren Punkten, die in 10 verschiedene Kategorien von Technische Ausführung bis Tempo und Agogik aufgeteilt sind, erreichte die Jugendkapelle die Auszeichnung "mit hervorragendem Erfolg".
Im Rahmen eines kleinen Konzerts des Verbandsorchesters wurden die Ergebnisse bekannt gegeben. Verbandsvorsitzender Werner Ehrler hatte für den scheidenden Kreisverbandsdirigenten eine besondere Auszeichnung dabei: Josef Jiskra aus Crailsheim erhielt die Erich-Ganzenmüller-Medaille in Gold. "Von 1987 bis 2008 war er Kreisdirigent", erklärte Ehrler. Jiskra war als Prüfer tätig, hat die Kapellen im Verband beraten und 19 Kreisverbandskonzerte organisiert. In Crailsheim war er 20 Jahre lang Dirigent. Der Verband würdigte sein Wirken mit einer weiteren Auszeichnung: Ehrler ernannte ihn zum Ehrendirigenten des Blasmusik-Kreisverbands.
Auch für seinen Amtsvorgänger hatte Ehrler eine Auszeichnung dabei: Hubert Milz erhält die Erich-Ganzenmüller-Medaille in Silber. Ehrler würdigte Milz´ Verdienste in dessen Abwesenheit. Vier Jahre war Milz zweiter Vorsitzender des Verbands, witere fünf Jahre erster Vorsitzender. Er habe für viele Informationen gesorgt. "Sein Coup war das Jugendmusikfestival in Schwäbisch Hall", meinte Ehrler.
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Hohenloher Tagblatt Crailsheim: Oktober 2007

Fulminanter Abschied in Wallhausen für Josef Jiskra
"Der Musik treu bleiben"

Dirigent des Kreisverbandsorchesters verabschiedet


Wallhausen in Hohenlohe.
Ein Fest der Musik war das Abschiedskonzert von Josef Jiskra am 20. Oktober 2007 im Kulturhaus Wallhausen. Der langjährige Dirigent und Gründer des Kreisverbandsorchesters wurde mit großem Applaus verabschiedet und erhielt mit der Ehrenmedaille in Gold des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg eine hohe Auszeichnung für sein ungemein produktives musikalisches Schaffen als Motor im Kreisverband, Dirigent, Komponist und Ideengeber.

LOTHAR SCHWAND

Es war ein Glücksfall, dass Wallhausen als Veranstaltungsort auserkoren wurde, maßgeblich deshalb, weil hier seit zwei Jahren mit den "Red Fire Tigers" (dem jüngsten Mitgliedsverein im Kreisverband Hohenlohe) ein Jugendorchester in die Fußstapfen der schon lange etablierten Feuerwehrkapelle getreten ist. Und so liefen die Fäden dieses Konzertabends beim Kommandant der Gastgeberkapelle Martin Dasing zusammen, der von der großen Publikums-resonanz sichtlich beeindruckt war. Zuerst zeigten die Jugendlichen ihr beachtliches musikalisches Können. Unter der Leitung des Dirigenten Bernhard Hubner entwickelten sie viel Spielfreude, wirkten sehr diszipliniert und ihre sehr sauber intonierte Musik überzeugte gleich zu Anfang das Publikum. "Die Kooperation mit der Musikschule Michelbach zahlt sich aus", meinte Moderator Meinrad Mayer, Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes Hohenlohe, der gekonnt an diesem Abend durchs Programm führte. Danach übernahm Michael Kircheis den Dirigentenstab für den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wallhausen. Er dirigierte das Orchester spielerisch leicht und zudem selbst spielte er noch Solo-Einlagen mit der Trompete. Man hat gesehen und gehört, beide Orchester in Wallhausen sind in guten Händen. Doch nach der Pause folgte der musikalische Höhepunkt. Das aus 70 Mitgliedern bestehende, von Josef Jiskra vor 18 Jahren gegründete Kreisverbandsorchester demonstrierte, wie anspruchsvolle Bläsersätze erklingen. An nur zwei Probewochenenden wurden Werke von Schostakowitsch, Dvorak, Jiskra, Mussorgskij und Warren Baker einstudiert. Eröffnet wurde dieser Konzertteil unter der Leitung seines künftig neuen Dirigenten Florian Schellhaas mit der "Festlichen Ouvertüre" von D. Schostakovitsch. Blitzsauber gespielt, mit fließenden und schnellen Passagen überzeugte das Orchester mit seiner erstaunlichen Virtuosität. Die insgesamt fünf "Prager Walzer", von A. Dvorák, meisterhaft von Jiskra für Blasorchester bearbeitet, vermittelten dann unter seinem Dirigat eine ähnlich bildhafte Vorstellung wie das nachfolgende 3-sätzige "Concertino für Posaune". Äußerlich gelassen, mit großer Technik und viel Gefühl spielte an der Soloposaune Sebastian Klenk das Concertino, aus der Feder von J. Jiskra. Ja, die elegisch-verhaltene Stimmung, die man in vielen Werken aus Böhmen erkennen kann und welche diese Kompositionen gerade so unverwechselbar macht, war spürbar und wurde erst durch die "Bilder einer Ausstellung" abgelöst. Hier zeigte Franz Reinhardt - Stadtkapellmeister in Bad Mergentheim und zugleich stellvertretender Kreisverbandsdirigent in Hohenlohe- , ebenfalls was es heißt, das Orchester zu einer Höchstleistung zu fordern. "Das große Tor von Kiew" war besonders durch die fanfarenartigen Klänge ein Höhepunkt. Zuvor allerdings strahlte das Orchester in der "Eingangspromenade" und sorgte im "Alten Schloss" durch die sanften Töne von Fagott, Oboe, Altsaxophon und Flügelhorn für eine geheimnisvolle, spannungsgeladene Athmosphäre. Zum Abschluss überzeugte das Kreisorchester mit der unterhaltenden "Tin Pan Alley", der sogenannten Blechpfannenstrasse von Warren Baker. Nach nicht endenden Standing Ovations gab es natürlich noch Zugaben. Mit dem "Türkischen Marsch" von Mozart, in einer speziellen Bearbeitung für Piccolos und Flöten von Hans Eibl und dem "Bugatti - Step" (ursprünglich ein Klavierkonzertstück) von Jaroslav Jezek, bearbeitet als Solo für vier Klarinetten von Karel Belohoubek, folgte der Übergang zur Laudatio Josef Jiskras. "Das Orchester ist erwachsen geworden, seit Josef Jiskra es 1989 mitbegründete", stellte Meinrad Meyer in seiner Würdigung der bleibenden Verdienste Jiskras für den Kreisverband Hohenlohe fest. Das Orchester selbst ehrte ihn mit einem Dirigentenstab, verbunden mit Gutscheinen für Workshops bei zwei Orchestern. Die größte Überraschung allerdings war jedoch für Josef Jiskra, dass seine überhaupt erste veröffentlichte böhmische Polka "Gruß an Karlsbad" vom Orchester heimlich unter der Leitung von Florian Schellhaas einstudiert und als endgültiger Schlusspunkt des Konzertabends zu seinen Ehren gespielt wurde. Dies freute und rührte den Geehrten besonders. "Bleiben wir der Musik treu" rief Jiskra als Wunsch zum Abschluss seines Dankes dem Orchester und Publikum zu. Nachfolger Florian Schellhaas kann jedenfalls auf einen bestens geführten musikalischen Klangkörper aufbauen.

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Stadtblatt Crailsheim: Mai 2007

Im Crailsheimer Stadtblatt vom Mai 2007 lesen Sie folgenden Artikel.

"Concertino" für die goldene Mitte ( 10.05.07 )
Der Komponist Josef Jiskra stellt neues Werk vor/Große Konzerte im November 2007 und im April 2008 geplant
Dem Komponieren und Dirigieren widmet Josef Jiskra seine ganze Leidenschaft, seit er im Ruhestand ist. Ein neues Werk, das "Concertino für Posaune" übergab er jetzt als Schulliteratur. Der frühere Leiter der Stadtkapelle und Lehrer an der städtischen Musikschule sieht mit großem Interesse und mit Freude, wie fruchtbar sich die Arbeit an der städtischen Einrichtung entwickelt. Gut 800 überwiegend junge Schüler werden an der städtischen Einrichtung unterrichtet. Die Blechbläser unter ihnen werden sicherlich früher oder später das "Concertino" spielen, denn es ist nicht allein als Schulliteratur geschrieben sondern eigentlich ein Werk für ein Blasorchester. Das "Concertino" ist für die "goldene Leistungsmitte" geschrieben, sagt Josef Jiskra. Aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Musikpädagoge weiß er, dass es meist einfache Vortragsstücke gibt, die fast ausschließlich von Anfängern gespielt werden, oder aber Werke für sehr fortgeschrittene Musiker. Deshalb hat er ein Solostück für gute Posaunisten, von denen man noch keine Meisterleistungen erwartet, geschrieben. Verlangt wird musikalisches Feingefühl. Das anspruchsvolle Concertino erfordert außerdem für die "machbaren technischen Raffinessen" ein gutes Leistungsniveau. Josef Jiskra ist im achten Jahr im Ruhestand, aber keineswegs untätig. Noch bis zum Herbst leitet er mit großer Hingabe das Kreisverbandsorchester, und bei Workshops ist er ein gefragter Mann. Großartige Konzerte sind für 2008 geplant. Am 16. und 23. April dirigiert er zweimal ein Smetana-Programm in seiner alten Heimat: in LitomysŠl, wo er als Gymnasiast seine Karriere als Blasmusiker begann, und in Vysoké M´yto. In St. Gallen wird seine "Sassofonieta" (für Solo-Saxophon und Blasorchester) uraufgeführt, und eine Woche später in Ulm wiederholt.
Autor: KS

Der Komponist Josef Jiskra, der bis zu seiner Pensionierung Leiter der Stadtkapelle und Lehrer an der städtischen
Musikschule war, übergab sein "Concertino für Posaune" als Schulliteratur. Der stellvertretende Leiter der Musikschule,
Norbert Sprave, zeigte sich hoch erfreut.
Foto: Siewert

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Die Blasmusik: Dezember 2006

In der Ausgabe vom Dezember 2006 der Musikerfachzeitschrift "Die Blasmusik" lesen Sie folgenden Artikel.


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Hohenloher Tagblatt: Donnerstag 04.08.2005

Bericht von Verena Schrödel

Geburtstag / Josef Jiskra feiert heute 70.
"Die Musik hat mir im Leben alles gegeben"
Gesund zu bleiben, sodass er noch lange in seine böhmische Heimat reisen und vor allem musizieren
kann, ist das Ziel der Crailsheimer Musiker-Legende Josef Jiskra.
Seit 1999 befindet er sich im "aktiven Ruhestand" aber komponiert und dirigiert mit Herzblut wie eh und je. Josef Jiskra aus Crailsheim ist ein humorvoller, aufgeschlossener Mann, ein überaus begabter Musiker - und immer bescheiden geblieben. Seine Eltern gaben ihm früh die Möglichkeit, Musik zu machen und er konnte so seinen Traum zum Beruf machen. Jiskra ist in Ostböhmen geboren. Er wurde erster Posaunist im Karslbader Sinfonieorchester und gründete 1965 die Karlsbader Blaskapelle "Karlovarka", mit der er mehrere bedeutende Konzerte spielte. 1979 kam Jiskra in den Westen. Im folgenden Jahr nahm er die Stelle als Musikdirektor der Stadtkapelle Crailsheim an und begann an der städtischen Musikschule zu unterrichten. Er arbeitete 20 Jahre lang als Pädagoge und Dirigent, bevor er 1999 in Pension ging. Fortan konnte er seine Träume voll ausleben, komponierte und versuchte die Beziehungen zwischen Böhmen und Deutschland zu verbessern. "Wenn sich nur ein Mensch über meine Musik freut, hat es sich schon gelohnt", sagt Jiskra. Und es gibt viele solcher Menschen. Als größte Erfolge sieht er das Konzert 1995, bei dem "seine Stadtkapelle" mit dem internationalen Musikergeschwisterpaar Wolfgang und Sabine Meyer musizieren durfte sowie die Tatsache, dass seine "Slowakische Fantasie" vom Blasorchester der Bundeswehr in den Proben- und Konzertplan im Herbst 2005 aufgenommen wurde. "Das ist eine grosse Ehre", meint er. Was ihn antreibt, ist sein Streben, Vorurteile der Menschen aus Böhmen über die Deutschen, und umgekehrt, abzubauen. "Es muss gute Nachbarschaft gepflegt und gemeinsamt nach vorne geschaut werden", betont Jiskra. Die gegenseitige Toleranz versucht er durch die Organisation von Reisen vor allem mit seiner Musik voranzutreiben.
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Die Blasmusik: November 2004


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Schreiben des Bundeskapellmeisters Prof. Sigismund Seidl aus Österreich vom 02.10.2003

Der österreichische Bundeskapellmeister Prof. Sigismund Seidl wendet sich in einem Schreiben
an Josef Jiskra, nachdem er seine Werke "Bohemia", "Rhapsodische Metamorphosen" und
"Bilder eines Sonnentages" selber mit der Militärmusik Kärnten angespielt hat:

< Sehr geehrter Herr Jiskra !

Endlich konnte ich in Ruhe Ihre Werke durchspielen und kann nun aus Überzeugung sagen,
dass mir diese gut gefallen. Sie schreiben einen sehr angenehmen Stil, der dank idealer
Tonarten und einer artgerechten Instrumentation außergewöhnlich gut klingt. Auch der
Melodienreichtum tut einem gut, zumal heute ohnedies nur noch Rhythmus und Energie in den
Werken zu finden ist. Ich hoffe, dass ich irgendwann etwas für Sie tun kann. Die Werke würden
es verdienen, gespielt zu werden. Man hört, dass Ihr Heimatland Böhmen ist und Sie die
Musikgeschichte kennen.
In der Hoffnung einer baldigen Begegnung verbleibe ich,
mit herzlichen Grüßen

Ihr Sigismund Seidl >
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Forte: April 2003
Die Sieger des Kompositionswettbewerbes (von links) Stephan Kühne, Gerald Schwertberger, Josef Jiskra Auszeichnung für Jiskras "Kindersuite"

Der Crailsheimer Komponist und Kreisdirigent in
Hohenlohe, Josef Jiskra, freut sich über eine
Auszeichnung. Seine "Kindersuite" erhielt bei einem
Wettbewerb der "Argetrompetenpädagogen"
(Arge = Arbeitsgemeinschaft) in Tirol den zweiten
Preis. Erst im vergangenen Herbst hat er in Nordrhein-
Westfalen mit seinem "Marsch der Freundschaft" beim
14. Siegburger Kompositionswettbewerb den ersten
Preis errungen. In diesem Jahr war er erstmals in
Österreich erfolgreich. An der Landesmusikschule Zirl
bei Innsbruck wurde seine "Kindersuite"
ausgezeichnet und uraufgeführt. Durchaus etwas
Besonderes, wie Jiskra hervorhebt, denn den
Kompositionswettbewerb haben "Argetrompetenpädagogen", wie sie sich dort nennen, speziell für Trompetenschüler
ausgeschrieben, zur Erweiterung der Trompetenliteratur. Gesucht wurden Werke für Trompetentrio oder
Trompetenquartett in zwei bis vier Minuten Länge, die im Schwierigkeitsgrad dem Können eines Schülers im
2. bis 4. Lernjahr entsprechen.

Erfahrungen bestätigt
Im persönlichen Gespräch wurde Josef Jiskra bescheinigt, den Leistungsstand dieser Ausbildungsstufe besonders gut
getroffen zu haben - für ihn eine Bestätigung seiner langjährigen musikpädagogischen Erfahrungen als Lehrer an
der Crailsheimer Musikschule. Beschränkte Tonhöhe und umsetzbare Rhythmik - diese zwei Faktoren beherzigte
Josef Jiskra bei der Abfassung seiner "Kindersuite" besonders. Die Suite umfaßt drei Teile: "Fröhlich zur Schule" im
Stil einer Polka, das "Tänzchen" als Mazurka und den Galopp "Auf dem Spielplatz". Nachdem er von über hundert
Einsendungen den zweiten Platz erreicht hatte, reiste Jiskra nun auch zur Uraufführung seines Werks nach Zirl.
Dort hörte er seine "Kindersuite" in der Interpretation durch Musiker des Tiroler Landeskonservatoriums.

Noten schon erhältlich
Die beiden anderen preisgekrönten Werke haben es ihm dabei sehr angetan.
Den dritten Preis erhielt Stephan Kühne aus Villach für "3 Stücke für
Trompetenquartett"
und den ersten Preis Gerald Schwertberger für die
"Suite Criolla". Inzwischen sind die drei Siegerstücke bereits
gedruckt und im österreichischen Musikverlag Koch erschienen. Aus eigener
Erfahrung weiß Jiskra um die Schwierigkeiten für Musiklehrer, passende
Literatur zu finden. Sie soll dem Können entsprechen, aber auch interessant
klingen. Dies war laut "Argetrompetenpädagogen"-Vorsitzendem Raimund Walder
auch der Anlass für den Wettbewerb. Eines der Jurymitglieder war übrigens
Erich Rinner - Trompetenprofessor am Tiroler Konservatorium in Innsbruck,
Mitglied der Münchner Philharmoniker und des Brassensembles "Blechschaden".
MEINRAD MAYER




Die Komposition ist beim KOCH Musikverlag
Österreich schon gedruckt erhältlich.
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Hohenloher Tagblatt: Oktober 2002
AUSZEICHNUNG
Crailsheimer Musiker erhält Komponistenpreis
Moskau will Jiskra haben

Der Komponist musste Einladung allerdings ausschlagen
So ist er eben: Für das Kreisverbandsorchester hat Josef Jiskra
eine Einladung nach Moskau sausen lassen. Grund zur Freude hat
der Crailsheimer Musiker aber trotzdem: Er hat mit Höchstwertung
den ersten Preis bei einem Komponistenwettbewerb in
Nordrhein-Westfalen gewonnen.
SONJA JASER

Crailsheim
Aufregende Wochen hat Josef Jiskra hinter sich. Zuerst erreichte ihn die Nachricht, dass sein beim Siegburger
Komponistenwettbewerb "Marsch der Freundschaft" in seltener Einstimmigkeit von den Juroren auf den
ersten Platz gewählt wurde. Für den auch in der Vergangenheit vielfach ausgezeichneten Musiker ist das
eine Bestätigung, sich auch weiter neuen Werken für konzertante Blasmusik zu widmen.
Fast noch spannender als der Wettbewerb war die Einladung, die Josef Jiskra aus Moskau erhielt: Am 6. November
sollte er dort das Staatliche Symphonieorchester dirigieren - wobei sich wie immer die Frage stellte, ob die
nötigen Papiere rechtzeitig kommen würden. Nun haben aber nicht Formalien, sondern der Terminkalender Jiskra
einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Konzert in der russischen Hauptstadt, die er gerne erstmals in
seinem Leben besucht hätte, wurde um einige Tage verschoben - just auf das Wochenende seiner Proben mit dem
Kreisverbandsorchester.
Mit leisem Bedauern sagte Jiskra also in Moskau nein - was der ehemalige Leiter der Crailsheimer Stadtkapelle
anderen an Disziplin so lange abverlangte, gilt nun konsequenter Weise auch für ihn. Ihm bleibt aber die
Genugtuung, dass das russische Staatsorchester auch unter anderer Stabführung seine "Rhapsodischen Metamorphosen" spielen wird.
Derweil wird Josef Jiskra mit dem Kreisverbandsorchester proben - einer Formation junger Musiker aus Vereinen
der Region, aber auch vereinzelt aus Stuttgart, Heilbronn und Tauberbischofsheim. Zweimal jährlich treffen sie
sich dazu und geben anschließend ein Konzert.
Mit einer anderen Formation, dem Kreisseniorenorchester, sorgte der Dirigent kürzlich beim Cannstatter Wasen
regelrecht für Aufsehen. Wie für wenige andere gilt für Jiskra, dass der vor knapp drei Jahren angetretene
Ruhestand eher ein Unruhestand ist. Neben der Dirigententätigkeit besucht er Orchester, leitet dort Proben,
stellt seine Werke vor, veranstaltet Workshops. Nebenher hat er begonnen, sich der Verbreitung seiner
Kompositionen konsequenter zu widmen. Sie werden insbesondere in Österreich und der Schweiz, aber auch in den
Beneluxländern häufig gespielt. Vor allem greift Josef Jiskra auch wieder selbst zum Instrument: Er hat sich
nicht nur nahtlos bei der Stadtkapelle eingereiht, sondern spielt seit einiger Zeit auch im Landesblasorchester
mit. Er wollte sich einfach beweisen, dass er doch noch spielen kann...
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Mittelbayerische Zeitung März 2002

Freitag, 15 März 2002   19:00 Uhr
Vorstellung symphonisch-konzertanter und böhmischer Werke bei der
Musikkapelle St. Vitus Burglengenfeld (Oberpfalz).
Dirigent Adolf Huttner.

Mittelbayerische Zeitung v. 19.03.2002
Jede Musik, die gut ist, hat ihren Wert - Komponist Josef Jiskra bei der Vitus-Kapelle

BURGLENGENFELD (bxh). Einen Probenabend der besonderen Art bescherte Josef Jiskra
der Musikkapelle St Vitus. In Form eines Workshops machte der ehemalige Musikdirektor
der Stadt Crailsheim die Kapellenmitglieder mit seinen Kompositionen vertraut.
In der Welt der Blasmusik hat Jiskra einen guten Namen...
Komponierte Jiskra zunächst meist traditionelle Stücke,
geprägt von der böhmischen Volksmusik seiner Heimat,
änderte sich das 1990. Damals gab der Landesmusikverband
Baden-Württemberg eine große symphonische Komposition
bei ihm in Auftrag. So kam der Kontakt zu den "Vituslern"
zu Stande. Auf der Suche nach Neuem lernten diese Jiskra
kennen.
Jiskra, der selbst dirigierte, zeigte sich beeindruckt vom
Leistungsstand der Vitus-Kapelle. Bereits nach dem
Auftaktstück, dem „Crailsheimer Festmarsch", gab es ein großes Kompliment. „Ich habe gehört, wie gut diese
Kapelle sein soll, aber soviel habe ich mir nicht erwartet." Mal konzertant, mal böhmisch spielten sich Kapelle
und Dirigent durch dessen Werke. Die Liebe zur ursprünglichen Musik seiner Heimat hat sich der Komponist trotz
seiner Erfolge im konzertanten Bereich bewahrt. Jiskra: „Jede Musik, die gut ist, hat ihren Wert". Auch einer
der größten Kompositionserfolge des Musikers stand auf dem Programm: Die „Jubelpolka". Damit hatte Jiskra beim
Landesmusikfest Nordrhein-Westfalen 1997 den ersten Preis für Komponisten in der Kategorie böhmische
Blasmusik errungen. Angetan zeigten sich umgekehrt auch die Vitusler vom Treffen. „Für uns war es super,"
stellte Geschäftsführer Stefan Huttner fest. Orchester und Dirigent hätten sich auf Anhieb verstanden. Davon
dürfte in Bälde einiges zu hören sein. Verschiedene Arbeiten wurden für die Erweiterung des Programms angeschafft.


Fränkische Nachrichten: Juni 2001
Konzert der "Taubertaler Bläsertage" in der Sporthalle am Wört stand auf hohem Niveau

Gesamtleitung hatte: Walter Ratzek - Josef Jiskra, Daniele Carnevali und die Musiker begeisterten
Tauberbischofsheim: Im nunmehr siebten Jahr präsentierten die Musikerinnen und Musiker der
"Taubertaler Bläsertage" in der Sporthalle am Wört, die Resultate ihres alljährlichen Workshops
und der vielen Übungsstunden im Bildungshaus St. Michael die sich akustisch als ausgesprochener
Glücksfall erwies....

.... am wichtigstenfreilich ist hier die Kunst der Komponisten. In diesem Jahr waren es Josef Jiskra
aus Crailsheim und Daniele Carnevali aus Trient, denen es aufgegeben ist, das reichhaltige Material erst
zum Leben zu erwecken. Zwischen Tradition und gemäßigter Moderne gab es bei diesem Konzert eine Vielfalt
von Techniken, Stilen und Farben zu hören, und mehr noch war die Geschicklichkeit zu bewundern, mit der
es die Komponisten Carnevali und Jiskra in ihren insgesamt neun Werken verstanden, diesen mächtigen
50-köpfigen Klangkörper streckenweise regelrecht "zum Tanzen zu bringen"....

.... Josef Jiskra, der 1935 nahe dem Heimatort Friedrich Smetanas in Ostböhmen geboren wurde, ist im
Taubertal schon lange kein unbekannter mehr. Er hatte schon eine beachtliche Musikerkarriere in der
damaligen Tschechoslowakei hinter sich, als er 1979 nach Deutschland kam und in Hohenlohe eine zweite
Heimat fand. Als Komponist ist Jiskra hörbar von der böhmischen Volksmusik, ihrer schwermütigen,
sehnsuchtsvollen Melodik und der Rhythmik ihrer Volkstänze geprägt. Ein wenig findet sich
davon auch in der Suite "Amerikanische Reminiszenzen" , in der Jiskra soz. auf den Spuren Dvoráks
die bunten Eindrücke einer USA-Reise zu einem stimmungsvollen, facettenreichen Bilderbogen arrangiert:
Ein Blues im 5/4 Takt, schwarze Choräle, eine elegische Oboenmelodie oder schmissige Broadwayklänge
sorgen für Abwechslung. Experimenteller sind seine "Rhapsodischen Metamorphosen" mit ihren vertrackten
Taktwechseln von gerade zu ungerade, ähnlich dem bayerischen "Zwiefachen", die den Musikern allerdings
keine Probleme bereiteten. Autobiographisch geprägt war schließlich das letzte Werk von Josef Jiskra
"Ad vitam novam": Lastende Moll-Bläserakkorde in der Einleitung werden - symbolhaft für den Beginn
eines neuen Lebens - von einem energisch-optimistischen Marschthema abgelöst, wobei in den
Flötenbegleitfiguren ein immer wiederkehrendes Telefon-Signal erkennbar ist. Grossen Beifall gab's
am Ende in der Sporthalle für die Musikerinnen und Musiker der "Taubertaler Bläsertage",
für Daniele Carnevali, Josef Jiskra und den Gesamtleiter Walter Ratzek. Den drei Hauptakteuren
dankte auch der Vorsitzende und bewährte Organisator der Bläsertage-Initiative, Luc Murphy....
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Forte: September 1999
Text? Musik im Smetana-Haus in Litomyšl - Ostböhmen

. . . Höhepunkt der Reise war das abendliche Konzert der Stadtkapelle
Crailsheim im voll besetzten Smetana-Haus. Jiskra und die Musiker
der Stadtkapelle Crailsheim zeigten sich von ihrer besten Seite.

Auf dem Programm standen Werke von Dvořák, Fučík, Rossini,
Spark, Johann Strauß und die Festouvertüre C-Dur von Smetana,
um nur einige zu nennen. Selbstverständlich durften auch Werke aus
der Feder Josef Jiskras nicht fehlen und so wurden die
symphonisch-konzertanten Kompositionen Bohemia und
Romantische Serenade sowie die Polka Boženka, die er für seine
anwesende Schwester schrieb, aufgeführt.

Die Zuhörer waren begeistert und gerührt und verlangten am
Ende noch zwei Zugaben.

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Hohenloher Tagblatt: Mai 1997
Jiskra gewinnt bundesweite Kompositionswettbewerbe in Nordrheinwestfalen
. . . "Wenn das Glück müde wird, setzt es sich auch auf einen Ochsen". Dieser Satz kann nur von Josef Jiskra (61) stammen. Der ist Musikdirektor in Crailsheim und ein gebürtiger Böhme. Weil er aber schon seit 1979 in Crailsheim lebt, ist er auch ein bißchen ein hohenlohisches Schlitzohr. Mit dem eingangs zitierten Satz hat der Dirigent der Crailsheimer Stadtkapelle nämlich den bemerkenswerten Sachverhalt kommentiert, daß er bei einem bundesweiten Kompositionswettbewerb in beiden ausgeschriebenen Sparten - symphonisch-konzertante und volkstümliche Blasmusik - die ersten Preise gewann. Jiskra ist eben ein bescheidener Mensch, der sein Licht gern unter den Scheffel stellt. . .

. . . Vielleicht wird Josef Jiskra noch der musikalische Botschafter Crailsheims. Bis heute hat er mehr als 50 Kompositionen vorgelegt und es werden sicherlich noch etliche dazukommen. In seiner Jugend wollte er ein großer Musiker und ein großer Komponist werden. "aber ich bin ein kleiner Musiker und ein kleiner Komponist geworden", sagt er (viel) später einmal. Das stimmt aber nicht. Josef Jiskra ist ein excellenter Musiker und ein guter Komponist.
. . . und wird ganz sicher noch manchen Preis erhalten. Ohne daß er dazu die Mithilfe des (müden) Glücks benötigen würde. Mit Glück allein läßt sich nämlich keine "Jubel-Polka" schreiben und sich auch keine "Rhapsodischen Metamorphosen" zu Papier bringen. Dazu bedarf es schon viel kompositorischen Könnens. Davon besitzt Jiskra reichlich. Hoffen wir, daß er es nicht für sich behält, sondern es der Allgemeinheit zugute kommen läßt. Wir würden gerne mehr von Ihnen hören, lieber Josef Jiskra.
Text?


AH

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Haller Tagblatt: Mai 1997
  Auch die Tageszeitung aus Schwäbisch Hall würdigte die hervorragende Leistung von Herrn Jiskra beim Kompositionswettbewerb in Brilon, Nordrheinwestfalen.

. . . Gleich zwei erste Preise als Komponist eingeheimst und auch mit der Stadtkapelle Crailsheim einen sehr guten Erfolg gefeiert.

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Hohenloher Tagblatt: November 1995
Sabine und Wolfgang Meyer zu Gast abei der Stadtkapelle Crailsheim
Ein wohl einmaliger Höhepunkt der musikalischen Tätigkeit von MD Josef Jiskra in Crailsheim war das von ihm organisierte Konzert mit den weltberühmten Solo-Klarinettisten Sabine und Wolfgang Meyer im Jahre 1995 mit der Crailsheimer Stadtkapelle. Josef Jiskra gelang es schon Jahre zuvor über seinen damaligen Kollegen an der Musikschule, Herrn Karl Meyer – dem Vater der in Crailsheim geborenen Solisten – dieses nahezu unmögliche Engagement der beiden unter Dach und Fach zu bringen. 

Vor ausverkaufter Kulisse in der Crailsheimer Jahnhalle brannte wahrlich ein musikalisches Feuerwerk ab. Neben der von Josef Jiskra komponierten „Humoreske für Klarinette“, die der in Karlsruhe tätige Professor Wolfgang Meyer mit einer spielerischen Leichtigkeit und mit „Humor“ zu Gehör brachte, war ein weiterer Höhepunkt – abgesehen von allen anderen solistischen Vorträgen – die Uraufführung der Blasorchesterbearbeitung von Josef Jiskra für das „Konzertstück Nr.1“ opus 113 von Felix Medelssohn-Bartholdy (für Klarinette und Bassetthorn oder 2 Klarinetten). Es war einfach überwältigend den beiden, begleitet von der Stadtkapelle Crailsheim, zuzuhören. Sie spielten es in einer Harmonie, die einen gefangen nahm, in einem Gleichlang von Auffassung und Darbietung, der Faszinierte, mit einer lachenden Leichtigkeit, die einem den Atem verschlug. Eine wohl einzigartige Ehre für die Stadtkapelle Crailsheim war es, gemeinsam mit den weltberühmten Solo-Klarinettisten Sabine und Wolfgang Meyer, ein solches Konzert zu geben.
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Crailsheimer Stattblatt: Juli 1993
Text?
Aus Anlaß des Kreismusikfestes berichtet das Crailsheimer Stadtblatt in seiner regelmäßigen Rubrik "Crailsheimer Profile" (1. Juli 1993) über die Verdienste des Musikdirektors der Stadt Crailsheim und Kreisverbandsdirigenten Josef Jiskra und würdigt damit sein stetiges Engagement für die Musik in der Region.

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